Was ist der Unterschied zwischen Therapie und Beratung?

Grundsätzlich sind die Grenzen zwischen Therapie und Beratung in der Praxis fließend. Ein Beratungsgespräch unterscheidet sich von seiner methodischen Herangehensweise und vom Ablauf her oft nicht von einem Therapiegespräch.

 

Der Unterschied ergibt sich aus dem Kontext und der Zielsetzung. Während eine Beratung tendenziell präventiven Charakter hat, geht es in der Therapie eher um die Heilung „einer Störung mit Krankheitswert“. Bedeutsam ist diese Unterscheidung vor allem aus versicherungsrechtlicher Perspektive, weil nur die Kosten für die Behandlung einer Krankheit von der Krankenversicherung übernommen werden. Oft wird als Unterscheidungsmerkmal auch die Dauer des Behandlungszeitraum herangezogen, der bei einer Therapie, bezogen auf die Anzahl der Sitzungen, länger angelegt sein kann.

 

Gemeinsam ist Therapie und Beratung das Ziel, Sie bei der Lösung von Problemen zu unterstützen, die Ihre Lebensqualität und Zufriedenheit einschränken und Sie in Ihrer gewünschten Entwicklung behindern.

 

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'Systemische' Therapie, Supervision, Coaching...

Die Systemische Therapie stellt ein bedeutendes und wissenschaftlich anerkanntes Verfahren neben den bekannten Richtlinienverfahren Psychoanalyse, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Verhaltenstherapie dar. Die mehrjährige Ausbildung erfolgt berufsbegleitend und ist in der Regel an den Qualitätsstandards der beiden deutschen Dachverbände Systemische Gesellschaft (SG) oder Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) orientiert. Die Zertifizierung der Ausbildung durch die Systemische Gesellschaft (oder die DGSF) berechtigt anschließend zum Führen der Bezeichnung „Systemische Therapeutin und Beraterin (SG)“ oder "Systemische Supervisorin (SG)".

 

 

 

 

 


Warum muss ich die Kosten für Systemische Therapie selbst tragen?

In Deutschland übernehmen die Gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für eine psychotherapeutische Behandlung nur, wenn die Behandlung durch einen approbierten Psychotherapeuten erfolgt, der zudem über eine Kassenzulassung in einem der drei Richtlinienverfahren (Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, analytische Psychotherapie ) verfügt. Darüber hinaus setzt eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse die Diagnose einer psychischen Störung mit Krankheitswert im Sinne des ICD 10 (Internationale Klassifikation psychischer Störungen) voraus. Die Bearbeitung persönlicher oder sozialer Konflikte, die oft ebenfalls eine erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität darstellen, sind grundsätzlich nicht im Leistungskatalog der Krankenkassen enthalten.

 

Ihre Vorteile bei einer selbst finanzierten psychotherapeutischen Behandlung bestehen darin, dass Sie beispielsweise auch Leistungen in Anspruch nehmen können, ohne dass die Diagnose einer seelischen Störung oder Krankheit vorliegt. Sie werden darüber hinaus nicht aktenkundig, was beispielsweise im Hinblick auf den geplanten Abschluss einer Privaten Krankenversicherung, einer Berufsunfähigkeitversicherung oder einer Verbeamtung bedeutsam sein kann. Sie können ganz unbürokratisch und in der Regel ohne lange Wartezeiten Termine vereinbaren. Die Unabhängigkeit von Krankenkassen oder anderen Geldgebern ermöglicht zudem einen hohen Gestaltungsspielraum bezüglich Taktung der Sitzungen und Dauer des Therapie- bzw. Beratungsverlaufs.

 

 

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Psychologe, Psychiater, Psychotherapeut - wer ist wer?

Diplom-Psychologen haben nach einem akademischen Studium einen Hochschulabschluss im Fach Psychologie erworben. Im Rahmen dieses Studiums hat der Psychologe sich wissenschaftliche Erkenntnisse über menschliches Denken und Fühlen, Lernen und Verhalten angeeignet, sowie darüber, wie man menschliches Verhalten beeinflussen kann. Der erfolgreiche Abschluss des Studiums mit einem Schwerpunkt auf klinischer Psychologie berechtigt im Anschluss zur Teilnahme an einer psychotherapeutischen Ausbildung.

 

Der Titel „Psychotherapeut“ oder „Psychotherapeutin“ ist seit dem 01.01.1999 durch das Psychotherapeutengesetz geschützt. Demnach darf sich so nur nennen, wer nach einem Universitätsstudium der Psychologie („Psychologischer Psychotherapeut“) oder der Medizin („Ärztlicher Psychotherapeut“) eine psychotherapeutische Zusatzausbildung in einem der Richtlinienverfahren Psychoanalyse, Tiefenpsychologisch fundierte Therapie oder Verhaltenstherapie absolviert hat. Bei Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten ist eine solche Zusatzausbildung auch auf der Grundlage eines Studiums der Pädagogik oder Sozialpädagogik möglich.

 

Ein psychologischer Psychotherapeut verschreibt keine Medikamente, sondern unterstützt den Patienten durch die bewusste Auseinandersetzung mit den Ursachen seiner psychischen Erkrankung und/ oder durch das Üben neuer Verhaltensweisen im Verlauf einer Psychotherapie, seine Symptome zu überwinden. Im Fall, dass körperliche Faktoren (z.B. körperliche Erkrankungen, Medikamente) in der Behandlung zu berücksichtigen sind, arbeitet der Psychologische Psychotherapeut mit Ärzten zusammen.

 

Psychiater sind Fachärzte für seelische Krankheiten oder Störungen, das heißt sie haben nach einem Studium der Medizin eine mehrjährige Facharztausbildung absolviert. Dabei haben sie besondere Kenntnisse über die Entstehung und den Verlauf psychischer Erkrankungen, deren Diagnostik und ihrer medikamentösen Behandlung durch Psychopharmaka erworben. Auch Psychiater müssen eine psychotherapeutische Zusatzausbildung absolvieren, wenn sie neben ihrer Facharztbezeichnung den Titel „Ärztlicher Psychotherapeut“ führen möchten.

 

 

Wenn Sie mehr über mich und meine Qualifikationen erfahren möchten, können Sie hier nachlesen oder Sie sprechen mich direkt darauf an. Sie erreichen mich unter der Nummer 030 99251232.

 

 

 

 



Welche Therapieform ist die richtige für mich?

Gerne können Sie sich auch mit diesem Anliegen an mich wenden. Welche Therapieform die richtige für Sie ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, zu denen ich Sie gerne in einem persönlichen Gespräch berate. Wichtigstes Entscheidungskriterium ist die Frage, ob Sie sich vorstellen können, zu dem ausgewählten Therapeuten/ der ausgewählten Therapeutin eine Vertrauensbeziehung aufzubauen.

 

Sie möchten ein unverbindliches Beratungsgespräch mit mir vereinbaren? Dann freue ich mich über Ihren Anruf unter 030 99251232.

 

 

 

 



Was mache ich, wenn mein Konfliktpartner (Partnerin, jugendlicher Sohn o.ä.) nicht mitkommen will?

Sie können auch alleine kommen, wenn Sie es für sinnvoll halten. Viele Kunden wünschen sich die Anwesenheit bzw. Teilnahme der an einem Konflikt beteiligten Personen, sie stellt jedoch keine zwingende Voraussetzung dar, wenn Sie etwas an Ihrer Situation verändern möchten. Manchmal kann es von Vorteil oder einfach nur wohltuend sein, den Raum in einem Beratungsgespräch für die Klärung der eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Erwartungen zu nutzen.

 

 

 

 

 


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